Strudelteig besteht nur aus Mehl, Wasser, etwas Öl und Salz, manchmal enthält er noch ein Ei. Am besten gelingt er, wenn das Mehl einen relativ hohen Kleberanteil hat und völlig trocken ist. Sie brauchen kein spezielles Strudelmehl. Für unsere Strudel haben wir sowohl Weizenmehl vom Typ 405 als auch Instantmehl (sehr griffig) verwendet. Der Teig wird zuerst wie üblich geknetet, dann müssen Sie ihn tüchtig walken und schlagen. Während der anschließenden Ruhezeit entfaltet sich der Kleber. Wenn Sie dies beherzigen, dann können Sie den Strudelteig hinterher mit etwas Übung dünn ausziehen. Und zwar so dünn, dass Sie fast eine Zeitung hindurch lesen könnten und der Teig trotzdem nicht reißt. So läuft später kein Saft aus. Und die Füllung aus Obst, Gemüse oder Fleisch bleibt unter der knusprigen Teighülle schön saftig.